Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration

Fachinformatiker Systemintegration
Journalist - Traumberuf für kreative Menschen
Ausbildung zum Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung

Sie interessieren sich für den Beruf des Fachinformatikers und möchten mehr darüber erfahren? Hier finden Sie zahlreiche Informationen rund um das Berufsbild, den Einstieg oder auch das Gehalt des Fachinformatikers für Systemintegration.

Denn das zunehmende Interesse an der IT Branche, aber auch der wachsende Bedarf an Fachpersonal im Bereich der Systemintegration, erfordert qualifizierte Informations- und Recherchequellen für all jene, die als Fachinformatiker arbeiten möchten.

Auf dieser Seite führen wir Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten News dies IT Berufes und bieten Ihnen seriöse Antworten auf Ihre Fragen. Lernen Sie mehr über das Berufsbild des Fachinformatikers und erfahren alles über seinen Arbeitsplatz, die Tätigkeit und die Voraussetzungen zur Erlernung des Berufs.

Sie möchten sich speziell über die Einstiegsmöglichkeiten informieren und wissen, wie die duale Ausbildung abläuft und was für Möglichkeiten des Studiums geboten sind – oder auch in Bezug auf einen Quereinstieg?

Wir bieten Ihnen die passenden Hintergrundinformationen dazu. Denn der Einstieg in die Bracnhe ist über verschiedene Wege möglich.

Inhalt dieses Artikels

Kostenloses Infomaterial von Fernhochschulen

Die folgenden Fernhochschulen bieten Ausbildungsgänge zum Fachinformatiker der Systemintegration an. Einfach über die Links kostenlose und unverbindliche Infos anfordern.

Bildungsanbieter Gratis Infomaterial
ILS Institut für Lernsysteme (ILS)
 DGS Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)

Der Fachinformatiker in der Praxis

Hier im Fachinformatiker-Portal für Systemintegration erfahren Sie auch mehr über die Einsatzfelder eines Fachinformatikers für Systemintegration. Natürlich haben wir aber auch Informationen über das mögliche Gehalt und verwandte Berufe zusammengetragen: einem beliebten Thema von vielen Interessierten und auch angehenden oder frisch ausgebildeten Fachinformatikern.

Denn Fachinformatiker haben nicht nur einen spannenden Arbeitsalltag, ihnen stehen auch die Türen in branchenverwandten Berufsfelder offen. Wir zeigen Ihnen, welche Türen das sind, welche Qualifikationen dafür benötigt werden und welche Arbeiten in diesen verwandten Berufsfeldern auf einen Fachinformatiker mit neuem Schwerpunkt Systemintegration warten.

Berufsbild Fachinformatiker Systemintegration

Fachinformatiker für Systemintegration sind Experten der Internet Technologie (IT) und für die Planung, Installation und Konfiguration verschiedenster IT-Systeme verantwortlich; kurz um: Es geht um Computersysteme, PC-Netzwerktechnik, EDV und Telekommunikationstechnik. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und reichen von der IT-Netzwerkplanung und -Installation über die Störungsbeseitigung bis hin zur Beratung und Schulung der späteren Benutzer. Auch die stetige Administration, also die Verwaltung der IT-Systeme, zählt zum Aufgabenbereich der Fachinformatiker mit Schwerpunkt Systemintegration. Genau diese Vielseitigkeit macht den Fachinformatiker zu einem beliebten Beruf, denn unterschiedliche Einsatzfelder bedeuten Abwechslung im Arbeitsalltag. Zudem ist der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in allen Wirtschaftsbereichen sehr hoch. Gut ausgebildete IT-Experten haben daher beste Zukunftsaussichten mit attraktiven Aufstiegsmöglichkeiten.

Fachinformatiker Systemintegration: Der Arbeitsplatz

Ihr Arbeitsplatz ist das Büro; als festangestellte IT ‘ler sind Fachinformatiker für Systemintegration vor allem in mittleren und großen Unternehmen mit moderner und komplexer IT und EDV gefragt. Hier sorgen sie in Bezug auf die Firmen IT für einen reibungslosen Geschäftsalltag. Festanstellungen finden Fachinformatiker aber auch in spezialisierten IT-Unternehmen, wo sie die Systemintegration als Außendienstmitarbeiter realisieren und im Kundenauftrag planen, installieren, konfigurieren oder Störungen und Fehler beheben. Und auch eine Selbstständigkeit ist möglich: Als selbstständiger Dienstleister können Fachinformatiker ihre Aufgaben den individuellen Vorlieben entsprechend anpassen und sich beispielsweise durch bestimmte Spezialisierungen geschickt am Markt positionieren.

Die Ausbildung zum Fachinformatiker

Der Beruf des Fachinformatikers kann über eine duale Ausbildung mit Berufsschulunterricht und der Arbeit im Ausbildungsbetrieb erlernt werden, alternativ ist aber auch ein Studium zum Informatiker möglich. Die Ausbildung ist dabei eher praktisch ausgelegt, sie gliedert sich:

  • in eine Grundausbildung mit Informatik, Mathematik und Englisch,
  • sowie in die jeweilige Fachrichtung „Systemintegration“ oder „Anwendungsentwicklung“.

Die Auszubildenden entscheiden sich nach dem zweiten Lehrjahr für „ihre“ Fachrichtung. Der Einstieg in das Berufsfeld Fachinformatiker Systemintegration ist außerdem auch im Quereinstieg möglich; unter bestimmten Voraussetzungen können daher auch Interessierte aus verwandten Berufen oder einer komplett anderen Branche zum Fachinformatiker umschulen. Die Informatik- bzw. Fachinformatik im Allgemeinen ist allerdings eine sehr dynamische Branche, wer hier tätig sein will muss sich ständig weiterentwickeln – die Internet Technologie bleibt schließlich niemals stehen. So sehen Kunden und Vorgesetzte die Bereitschaft zur Weiterbildung als eine Selbstverständlichkeit an und auch Spezialisierungen sind willkommen und gerne gesehen. Um die Chancen auf einen der gefragtesten Berufe der heutigen Zeit zu steigern, sollte das eigene Wissen, praktische Know-how und der Wille zur Weiterentwicklung bereits aus der Bewerbung klar hervorgehen.

Wichtige Voraussetzungen für den Beruf des Fachinformatikers

Großes Interesse an IT ist der Grundstein für den Fachinformatiker-Beruf, allerdings benötigt der Fachinformatiker Systemintegration auch gute bis sehr gute Englischkenntnisse und natürlich handwerkliches Geschick. Weitere Skills:

  • Kreativität
  • Ausdauer und Genauigkeit
  • Verschwiegenheit und Diskretion
  • Lösungsorientierte Denk- und Handlungsweise
  • Flexibilität und Koordinationsgeschick
  • Interesse an Mathematik und Programmiermethoden

Die Voraussetzungen variieren je nach Stellenbeschreibung, in der Regel werden die benötigten Fachkenntnisse und Skills im Zuge des Bewerberauswahlverfahrens in sogenannten Eignungstests überprüft.

Einsatzfelder des Fachinformatikers Systemintegration

Wer die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration erfolgreich absolviert hat, dem stehen die Türen in nahezu allen Betrieben und Unternehmen offen. Durch den vielseitigen Aufgabenbereich können Fachinformatiker für Systemintegration in allen Sektoren arbeiten, in denen es um den Einsatz und der Anwendung von

  • Computersystemen
  • Telekommunikationstechnik
  • Systementwicklung und -integration
  • Prozessen
  • und auch dem Service am Kunden geht

Als IT-Spezialist ist man für den reibungslosen Ablauf der Systeme verantwortlich, behebt Störungen, kümmert sich um die Installationen, berät oder betreut Anwender und Kunden im Umgang und Einsatz von und mit Systemen. Fachinformatiker für Systemintegration sind in der heutigen Zeit ein wichtiges Instrument in jeder Firma. Durch die Modernisierung, alles auf dem elektronischen Wege erledigen zu können, sind Unternehmen auf Fachinformatiker angewiesen, welche für die reibungslosen Abläufe der Systeme sorgen, sowie Ansprechpartner für Fehlerbehebungen oder Verbesserungen sind. Ständige Weiterbildungen sind durch immer neue Entwicklungen und Systeme somit ein wichtiger Bestandteil in diesem Berufsbild.

Vielseitig in allen Branchen – der Fachinformatiker Systemintegration

In diesem Beruf zu arbeiten, bedeutet sowohl Flexibilität als auch Koordinationsgeschick. Ein Eignungstest zeigt, ob neben der Motivation zu diesem Beruf, auch die fachlichen, mathematischen und handwerklichen Kenntnisse ausreichen. Fachinformatiker werden besonders eingesetzt in:

  • Unternehmen, die branchenspezifisch in den IT-Bereich fallen
  • Unternehmen, die sich auf neue Entwicklungen und Forschungen spezialisiert haben (Pharmazeutische Unternehmen, Chemie Betriebe, Elektro- oder Autobranche)
  • Firmen, welche Produkte produzieren und vermarkten (Textil- und Leder-Industrie, Nahrungs- oder Genussmittelhersteller)
  • sowie Unternehmen aus den Bereichen Papier, Druck oder Maschinenbau

Des Weiteren ist das Einsatzfeld auch in Betrieben relevant, die aufgrund ihrer inneren Strukturen auf IT-Systeme, Telekommunikation oder EDV angewiesen sind. Hierzu zählen z.B. Verwaltungen, Medien-Agenturen, Finanz- und Immobiliendienstleister, Call Center oder auch Einzelhandelsunternehmen.

Kundenkontakt und Flexibilität sind das wichtigste Instrument als Fachinformatiker für Systemintegration

Auch der direkte Kundenkontakt ist ein Einsatzfeld des Fachinformatikers. Der Vertrieb von Software- und Hardware-Produkten ist ein wichtiger Bereich in einem Unternehmen; die Installation, die Schulung der Mitarbeiter und die Beratung bei Problemen und Lösungsansätzen sind jedoch die Gebiete, in denen Fachinformatiker die richtigen Ansprechpartner sind. Besonders mittlere bis größere Unternehmen (Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltungen und Behörden) sind Auftraggeber, die nicht nur spezielle Software, sondern auch die entsprechende Beratung und Schulung dazu benötigen. Ist man in einem Unternehmen tätig, gehören neben der Installation von Software oder der Schulung von Benutzern auch folgende Bereiche in das Einsatzgebiet eines Fachinformatikers für Systemintegration:

  • Problemlösungen am PC wie die Beseitigung von Viren oder die Aufrechterhaltung der Firewall
  • Datensicherungen und ggf. Wiederherstellung
  • Reparatur von Computern oder der Einbau von Teilen
  • Kundenservice (Beratung oder Hilfe bei Anwendungsschwierigkeiten)
  • Konfiguration von Software und die Einstellung dieser für den Kunden, so dass sich der Kunde anschließend ohne spezielle Kenntnisse mit dieser Software auseinander setzen kann

Spezialisierungen in einigen Bereichen geben dem Fachinformatiker Systemintegration die Möglichkeit, sich noch fokussierter auf ein Aufgabengebiet einzustellen und die eigenen Kenntnisse betriebsspezifisch erweitern zu können.

Gehalt des Fachinformatikers für Systemintegration

Wie in den meisten Berufen schwankt auch das Gehalt der Fachinformatiker für Systemintegration teils stark. Zum einen liegt dies im regionalen Gehaltsgefälle, zum anderen aber auch am jeweiligen Arbeitgeber – und natürlich den eigenen Qualifikationen. Und auch das Geschlecht spielt bei der Bezahlung eine Rolle: In Deutschland herrschen nämlich noch immer große Unterschiede zwischen dem Einkommen von Frauen und Männern.

Trotzdem ist es um das Gehalt eines Fachinformatikers für Systemintegration gut bestellt, denn sie verdienen bereits im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung teils mehr als andere Lehrlinge.  Nach dem erfolgreichen Berufsabschluss zum Fachinformatiker Systemintegration steigt das Einkommen auf 1700 bis 2000 Euro brutto an und entspricht einem Nettoverdienst von rund:

  • 1200 bis 1360 Euro bei Steuerklasse 1
  • 1350 bis knapp 1600 Euro bei Steuerklasse 3

Mit jedem weiteren Berufsjahr steigt die Chance auf eine Gehaltserhöhung, denn in der Fachinformatiker-Branche sind viel Berufserfahrung und praktisches Know-how sehr gefragt und daher auch gut bezahlt. Man kann also mit recht starken Anstiegen der Gehälter rechnen.

Vor allem größere Unternehmen der Industrie bieten Bewerbern Gehaltszahlungen nach Tarif an. Die IG Metall bietet hierzu Regionen-spezifische Informationen an.

Gehaltsaussichten für Berufserfahrene in der Systemintegration

Mit Berufserfahrung und eventuellen Fort- und Weiterbildungen beginnen die Gehälter der Fachinformatiker für Systemintegration bei etwa 2500 Euro brutto pro Monat. Auch Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der Firmenwagen sind dann möglich. Mit den Jahren steigt das Gehalt auch an, sodass viele Fachinformatiker von Bruttogehältern über – und teils weit über 3000 Euro berichten.

Allerdings sind diese Einkommen auch von der Qualifizierung abhängig, denn Fachinformatiker mit Bachelor- oder Akademiker-Abschluss liegen beim Gehalt grundsätzlich immer vorne. Aber natürlich ist die persönliche Leistung des Betroffenen gerade in kleineren Betrieben von enormer Bedeutung und kann entsprechend zu Gehaltserhöhungen führen.

Gehaltsbeispiele (netto) von Fachinformatikern nach Firmengrößen und Branchen:

  • In der Hauptzentrale eines Baumarktkonzerns: ca. 1900 Euro
  • In einem Softwarehaus: knapp unter 2000 Euro
  • Industrie-Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern: ca. 2800 Euro
  • Berufserfahrene Außendienstler in einem internationalen Industrie-Unternehmen: ca. 3200 Euro
  • Öffentlicher Dienst: Entgeltgruppe 5-8

Mehr Gehalt durch Spezialisierungen in der Systemintegration

Durch die voranschreitende Komplexität sollten sich Fachinformatiker für Systemintegration auch für die Zukunft stets gut wappnen. Denn nur wer auf dem neuesten Stand ist und sich durch Spezialisierungen von der Masse abhebt, wird mit Handkuss genommen. Die Verdienstmöglichkeiten sind nach oben hin offen – und auch in der Selbstständigkeit winken gute Einkommensmöglichkeiten, natürlich aber auch die unternehmerischen Risiken, die Selbstständige schultern müssen.

Eignungstest zum Fachinformatiker Systemintegration

Der Fachinformatiker für Systemintegration ist ein beliebter Beruf, weshalb auf eine Stellenausschreibung großer Unternehmen meist mehrere Hundert Bewerbungen kommen. Für den Arbeitsgeber ist dies eine ebenso ungewisse Zeit, wie für die Bewerber selbst; der Andrang ist riesig und die Wahl sicher nicht einfach.

Kommen dann aufgrund der geforderten fachlichen Qualifikation noch mehrere potenzielle Mitarbeiter in Frage, bleibt häufig der Eignungstest, der als Grundlage zur Entscheidung für oder gegen einen Bewerber vom Unternehmen herangezogen werden kann.

Eignungstest – die Inhalte

Viele Bewerber fürchten ihn sehr, denn sie vergleichen ihn mit der schwierigen Abschlussprüfung aus der Lehrzeit. Zu einfach sollte es sich natürlich niemand machen, häufig ist die enorme Angst vor dem Vergleich und dem „Versagen“ aber völlig unbegründet.

Der Eignungstest dient dem zukünftigen Arbeitgeber, sich ein Bild über den Bewerber und sein Können zu machen. Der Vergleich dient der Überprüfung und dem Abgleich der inhaltlichen Angaben aus den Bewerbungsunterlagen, stellt aber in der Regel keine „harte“ Abschlussprüfung dar. Die schriftlichen Vergleichs mit anschließendem Bewerbergespräch sind eher ein Abtasten der fachlichen Qualifikationen sowie der persönlichen Eignung.

Die schriftlichen Inhalte umfassen häufig:

  • einen Computertest
  • einen Mathematiktest
  • einen Englisch-Sprachtest sowie
  • Fragen in puncto Chemie und Physik

Nicht jeder Eignungstest ist gleich, weshalb sich viele Unternehmen auf die wirklich wesentlichen Dinge beschränken, die einem Fachinformatiker für Systemintegration im Arbeitsleben abverlangt werden. Daher sind auch Intelligenztests üblich, die das schnelle und logische Denken des Bewerbers überprüfen sollen.

Nicht nur die Vergleichs an sich sind entscheidend

Was viele Bewerber unterschätzen, ist ihr persönlicher Eindruck, den sie vor, während und nach den Vergleichs hinterlassen. Solche kleinen Prüfungen dienen nämlich auch als „Stresstest“; wer es bereits beim Eignungstest vor lauter Nervosität kaum aushält, der wirkt schnell instabil und in neuen Situationen überfordert. Genau so etwas wollen die zukünftigen Arbeitgeber herausfinden.

In der Regel werden die Bewerber nach einer Vorentscheidung zum Eignungstest eingeladen. Der Termin wird rechtzeitig im Voraus telefonisch oder schriftlich (meist der Fall) bekanntgegeben. Hier erhalten die Anwärter zugleich auch Informationen zum Ablauf des Vergleichtages, der:

  • einen ganzen Vormittag oder bis Nachmittags dauert
  • mit einer Begrüßung und vorab bereits lockerem Smalltalk beginnt
  • die schriftlichen Vergleichs mit Zwischenpausen beinhaltet
  • eventuell im Anschluss Einzelgespräche mit dem Personaler oder Geschäftsführer bedeutet
  • einen kurzen Abschluss mit Verabschiedung das Vergleich-Ende einläutet

Nach dem Eignungstest kann man das Ergebnis nur noch abwarten, welches in ein paar Wochen in der Regel schriftlich mitgeteilt wird. Man wird entweder eine Absage bekommen oder zum erneuten Gespräch eingeladen.

Meistert man diesen Schritt, sind in der Regel nur noch wenige Bewerber über, die eine Chance auf das Stellenangebot haben. Nutzen Sie das zweite Bewerbungsgespräch dazu, die Personalverantwortlichen von sich persönlich zu überzeugen!

Eignungstest meist nur in größeren Betrieben

Große Unternehmen arbeiten sehr häufig mit Eignungstests, in mittleren und kleinen Betrieben ist dies allerdings eher unwahrscheinlich. Trotzdem sollte jeder Bewerber – egal aus welcher Branche – immer auf einen eventuellen Vergleich eingestellt sein.

Dieser kann als „Eignungstest“ ganz offen kommuniziert, aber auch versteckt durchgeführt werden. In diesem Fall werden kurze Stresstests während des Bewerbungsgesprächs gemacht, um so im verbalen Kontakt den potenziellen neuen Mitarbeiter abzuklopfen.

Duale Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration

Die Berufsausbildung zum Fachinformatiker dauert insgesamt drei Jahre und wird dual absolviert – also im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Dieses duale System variiert von Region zu Region, so teilt sich der Berufsschulunterricht entweder auf zwei Tage pro Woche auf oder findet als Blockunterricht ganzwöchig statt. Die wöchentliche Schul- und Arbeitszeit beträgt für Minderjährige maximal 40 Stunden; so schreibt es das Jugendarbeitsschutzgesetz vor.

Während der 3-jährigen Ausbildung werden dem Lehrling sogenannte „Kernqualifikationen“ und wählbare „Fachqualifikationen“ beigebracht. Bei den Kernqualifikationen handelt es sich um die Grundausbildung zum Fachinformatiker, die insgesamt 18 Monate dauert, sich jedoch auf die gesamte Ausbildungszeit verteilt.

Die Fachqualifikationen werden von den Auszubildenden in weiteren 18 Monaten erlernt, dabei können sie nach dem zweiten Lehr-Halbjahr aus zwei Fachbereichen auswählen:

  • Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder
  • Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration

Während sich der Fachbereich „Anwendungsentwicklung“ auf Computerprogramme und Software, Bedienoberflächen sowie Anwendungen bezieht, spezifizieren sich die Azubis im Fachbereich „Systemintegration“ auf die Hardware und die Vernetzung von Hard- und Softwarekomponenten zu größeren Systemen.

Fachinformatiker für Systemintegration entwickeln also Hard- und Software, realisieren Informations-, Kommunikations- und Mehrbenutzersysteme oder installieren Großrechnersysteme. Auf ihren späteren Beruf und die unterschiedlichen Einsatzfelder werden die Auszubildenden gründlich vorbereitet, der Fachinformatiker Systemintegration lernt im Ausbildungsbetrieb sehr praxisnah:

  • wie die verschiedenen IT-Systeme vernetzt und konfiguriert werden,
  • wie Großrechner installiert werden,
  • Multiuser-Systeme funktionieren,
  • Lösungen für Probleme gefunden und
  • die zukünftigen Benutzer beraten und geschult werden.

Während der Ausbildung erlernen die angehenden Fachinformatiker auch den richtigen Umgang mit Kunden, das Arbeiten im Team sowie die selbstständige Planung und Durchführung von einzelnen Aufgaben bis hin zu ganzen Projekten. Alternativ und mehr theoretisch ausgelegt ist die Ausbildung via Studium.

Fachinformatiker Systemintegration – die Berufsschulfächer

Die nachfolgende Tabelle gibt einen kleinen Einblick in den Lernstoff der Berufsschulen:

Verpflichtende Grundfächer Spezialisierungen
Deutsch Informationstechnische Systeme
Wirtschafts- und Sozialkunde Software & Anwendungsentwicklung
Betriebswirtschaftslehre  
Mathematik  
Wahlfächer (Je nach Region und Rahmenplan)
Englisch Religion & Sport

Voraussetzungen für die Ausbildung

Für die Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration gibt es keine bestimmten Voraussetzungen, allerdings werden in der Regel Schulabgänger mit mittlerem Bildungsabschluss und Hochschulreife bevorzugt.

Statistik Schulabschluss
Schulabschluss-Statistik der Arbeitsagentur

In der Praxis hängt die Übernahme von der Schule in die Ausbildung aber vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb ab; und so kommen für die Ausbildung grundsätzlich auch Schulabgänger mit und ohne Hautschulabschluss in Frage, wie die nachfolgende Statistik der Arbeitsagentur zeigt.

Die Auswertung stammt aus dem Jahr 2014, hat aber nach wie vor Gültigkeit.

Die Ausbildungsvergütung

Die monatliche Ausbildungsvergütung variiert je nach Bundesland und hängt auch damit zusammen, in welcher Branche die Lehre absolviert wird. Außerdem hängt die Vergütung auch von eventuellen Tarifverträgen ab. Der monatliche Verdienst liegt in etwa bei:

  1. Lehrjahr: 860 bis 960 Euro in der Industrie und 360 bis 660 Euro im Handwerk
  2. Lehrjahr: 918 bis 1.007 Euro in der Industrie und 380 bis 710 Euro im Handwerk
  3. Lehrjahr: 977 bis 1.096 Euro in der Industrie und 410 bis 830 Euro im Handwerk

Nach erfolgreicher Ausbildung erhalten Berufseinsteiger ein durchschnittliches Bruttogehalt von 1700 bis 2100 Euro; hierbei handelt es sich um das Einstiegsgehalt für Anfänger ohne Berufserfahrung. Die zukünftigen Verdienstaussichten sind für Fachinformatiker Systemintegration nach oben hin offen; dies gilt übrigens auch für Quereinsteiger. Unterschiede zwischen Ost und West müssen allerdings mitbedacht werden; sie liegen nicht selten bei etwa 600 Euro.

Informationen zur Zwischen- und Abschlussprüfung

Bereits in der Mitte des zweiten Lehrjahres findet für die Auszubildenden die erste Zwischenprüfung statt. Sie wird schriftlich abgehalten und dauert etwa drei Stunden; geprüft werden unter Themen wie etwa:

  • Betriebliche Leistungsprozesse
  • Informationstechnische Systeme
  • Programmerstellung oder
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Die Prüfungsfächer ergeben sich aus der Ausbildungsordnung – der Rahmenplan kann dort eingesehen werden. Das Bestehen der Prüfung ist Pflicht, wer durchfällt, kann die Prüfung aber wiederholen. Auch die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist für alle Auszubildenden verpflichtend und Voraussetzung, um die Abschlussprüfung absolvieren zu können.

Die Abschlussprüfung findet nach dreijähriger Lehrzeit vor der IHK, der Industrie- und Handelskammer, statt und gliedert sich in:

  • Prüfteil A und
  • Prüfteil B

Die B-Prüfung ist die schriftliche Klausur und die A-Prüfung eine Projektarbeit. Hierbei handelt es sich um ein betriebliches Abschlussprojekt, welche aus einer Dokumentation, einer Präsentation und dem anschließenden Fachgespräch besteht.

Nach bestandener Prüfung dürfen sich die Auszubildenden „Fachinformatiker Systemintegration“ nennen und arbeiten entweder im Ausbildungsbetrieb als Fachkräfte weiter oder müssen sich in anderen Betrieben bewerben – nicht jeder Ausbildungsbetrieb übernimmt die Absolventen nach der Lehre.

Studium zum Fachinformatiker Systemintegration

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Den Beruf des Fachinformatikers kann man nicht nur über die duale Ausbildung erlernen, sondern auch über ein Studium. Der Unterschied zur Ausbildung liegt im höheren Abschluss, der nach sechs bzw. sieben Semestern mit dem „Bachelor of Science“ endet. Als Studium stehen Interessierten zwei Möglichkeiten zur Verfügung, nämlich:

  • der Studiengang Informatik sowie
  • der duale Studiengang angewandte Informatik.

Das reine Informatik-Studium wird an einer Universität oder (Fach-) Hochschule absolviert und dauert sechs Semester.

Die Studienzeit teilt sich in ein Grundlagenstudium sowie in ein Kern- und Vertiefungsstudium und endet mit einer Projektarbeit, der Bachelorarbeit sowie dem Kolloquium.

Das Studium sieht auch eine berufspraktische Phase vor; das Praktikum dauert meist 14 Wochen und wird in einem Betrieb bzw. Unternehmen nach eigener Wahl absolviert.

Der duale Studiengang dauert in der Regel sieben Semester. Der Unterschied liegt hier im hohen praktischen  Anteil und ähnelt einer Berufsausbildung, denn der Studierende wechselt semersterweise zwischen Praktikum im Ausbildungsbetrieb und (Fach-) Hochschule.

Der Weg ins Bachelorstudium Informatik oder angewandte Informatik

Wer den Weg zum Fachinformatiker Systemintegration mit Bachelorabschluss über das duale Studium gehen will, der sollte sich frühzeitig (Empfehlung: 1 Jahr vor Beginn) um einen freien Studienplatz bewerben. Dies geschieht über ausgeschriebene Stellenanzeigen oder direkt im gewünschten Unternehmen. Auf den Webseiten finden sich entsprechende Hinweise zu freien Studienplätzen und die meisten Unternehmen bieten diese Studienform auch an, ob:

  • Industrie,
  • Handel,
  • im Medienbereich,
  • der Sicherheitsbranche oder im
  • Gesundheitswesen,

nach dem Abitur stehen den Schulabgängern viele Möglichkeiten offen. Nach einer Erstausbildung mit 3 Jahren Berufserfahrung oder der allgemeinen Hochschulreife kann das duale Studium für angewandte Informatik ebenfalls begonnen werden.

Allerdings hängen die Zugangsvoraussetzungen immer vom Unternehmen und den Hochschulen ab; manche Hochschulen legen auch einen NC (Numerus Clausus) fest.

Das Informatik-Studium kann mit dem Abitur, dem Fachabi, der fachgebundenen Fachhochschulreife oder als Gasthörer mit einer Hochschulzugangsprüfung absolviert werden. Zudem steht das Studium auch als Fernstudium zur Verfügung.

Über bestimmte Weiterbildungen und andere Voraussetzungen ist auch ein Quereinstieg in das Studium der Informatik bzw. angewandten Informatik möglich.

Die Studieninhalte des Informatikstudiums

Je nach Hochschule unterscheiden sich die Studieninhalte voneinander. Prinzipiell teilt sich das Studium aber in eine „Grundausbildung“ sowie in die spezifischen Vertiefungen, in denen Studierende auch ihre Wahlpflichtfächer selbst entscheiden können.

Typische Lehrinhalte sind beispielsweise:

  • Mathematik und Technik z.B. Rechnerarchitektur und Informationstechnologie
  • Informatik z.B. Theoretische Grundlagen der Informatik und Prozessmodellierung
  • Überfachliche Kompetenzen z.B. Betriebswirtschaftslehre und Recht
  • Besondere Informatikpraxis z.B. Einführungsprojekt für Informatiker und Praktikum
  • Professionals Englisch z.B. English for Computer Scientists
  • Wahlpflichtfächer z.B. Kommunikations- und Informationssysteme der Logistik sowie Medienkompetenz

Ein Studium der Informatik oder angewandten Informatik ist sehr theoretisch ausgelegt und erfordert gute bis sehr gute Mathematik- und Englischkenntnisse. Auch im Bereich der Betriebswirtschaft werden Vorkenntnisse erwartet, das Fach „Recht“ ist zudem ebenfalls sehr trocken, aber unumgänglich. Als Studium der Informatik kommt übrigens auch der Wirtschaftsinformatiker in Frage, der Schwerpunkt liegt hier in den wirtschaftlichen Detail-Qualifikationen.

Mit bestandenem Studium stehen den Absolventen Türen und Tore offen, denn beide Richtungen – ob dual oder als reines Studium – sind sehr gefragt und bieten zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten an.

Weitere Informationen zum Quereinstieg, den Gehaltsaussichten für Fachinformatiker Systemintegration oder zu Bewerbungstipps gibt es auf den nächsten Seiten.

Weiterbildung zum Fachinformatiker Systemintegration

Für kaum einen Beruf gibt es so viele Weiterbildungsmöglichkeiten, wie für den IT-Sektor. Und das ist auch kein Wunder, denn diese Branche ist geprägt von komplexer Technologie und einem stetigen Wandel. Für Fachinformatiker Systemintegration bedeutet dies vor allem eines: lebenslanges Lernen.

Und genau dafür bietet der Markt, intern wie extern, zahlreiche Möglichkeiten an. Im internen Bereich sind es vor allem die großen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter stetig schulen (lassen), um so dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein.

Die Weiterbildung heißt hier APO und steht für „arbeitsprozessorientierte Weiterbildung“ über den Betrieb. Das System funktioniert ähnlich, wie in einer dualen Ausbildung, denn Lernen und Arbeiten sind hier ebenfalls eng miteinander verbunden.

Diese Fortbildungsmöglichkeit schließt in drei Stufen mit dem Zertifikat „Professionals strategisch“ ab. In verschiedenen Modulen werden die Teilnehmer zu Spezialisten mit breitem Know-how ausgebildet.

Weiterbildung in Eigeninitiative

Da nicht jedes Unternehmen diese großen Weiterbildungsmöglichkeiten bietet, haben Fachinformatiker für Systemintegration auch andere Möglichkeiten, sich in der Branche fit und für den Arbeitsmarkt attraktiv zu machen, beispielsweise über

  • Anpassungsweiterbildungen: Weiterentwicklung des beruflichen Wissens an die aktuellen Marktgeschehnisse
  • Private Fernschulen: Fort- und Weiterbildungen in bestimmten IT Bereichen mit institutsinternem oder öffentlich anerkanntem Abschluss

Die Weiterbildungen können dabei auch branchenübergreifend in den Medienbereich, den Support oder in der Software-Entwicklung bzw. Sicherheit absolviert werden. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der berufliche Weg in verwandte Berufe geplant ist.

Techniker oder Bachelor Weiterbildungen

Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im IT Bereich besteht auch die Möglichkeit der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker für Informations- und Kommunikationstechnik. Ein interessanter Bereich, der auch Fachinformatiker interessieren dürfte. Auch der IHK Abschluss ist möglich.

Mit Hochschulzugangsberechtigung kommt aber auch ein Studium zum Informatiker oder Wirtschaftsinformatiker in Frage. Manche Hochschulen bieten hier auch spezifische Studiengänge in den Bereichen:

  • IT-Forensic oder
  • Elektrotechnik für Daten- und Informationstechnik

an. Diese Studiengänge zählen zu den absoluten Spezialisierungen und sind noch relativ neu. Auch interessant: die Fort- und Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten.

Spezialisierung der Fachinformatiker Systemintegration

Fachinformatiker für Systemintegration haben gute Möglichkeiten der Spezialisierung, was über Fort- und Weiterbildungen geschieht. Sie können sich ausschließlich auf bestimmte Sparten ihres Berufes festlegen und dort gezielte Vertiefungs-Lehrgänge absolvieren, beispielsweise  in bestimmte Netzwerk-Installationen, im Kunden-Support oder einem anderen Teilbereich, der in der Systemintegration zu den Tätigkeiten zählt.

Doch auch die Erweiterung des eigenen Könnens ist denkbar – der Vorteil:

  • Arbeitgeber und Kunden können auf zusätzliches Know-how zurückgreifen, denn in vielen Fällen berühren sich die IT-Bereiche.
  • Ein Firmenwechsel, die Selbstständigkeit oder zusätzliche Angebote im Unternehmen sind nun möglich – für die Firma wird der Fachinformatiker zum „unersetzlichen“ Mitarbeiter.

Viele Spezialisierungen finden heute in Eigeninitiative statt, etwa durch ein Studium. So gibt es Vertiefungsmöglichkeiten der Fachinformatik über:

  • ein Informatikstudium zum Wirtschaftsinformatiker oder
  • ein Studium der IT-Forensic oder
  • ein Studium der Elektrotechnik für Daten- und Informationstechnik

die gewünschte Spezialisierung bringen. Natürlich muss es nicht gleich ein Bachelor-Abschluss sein, denn viele Hochschulen bieten den Lehrstoff in einzeln belegbaren Modulen an, welche mit einem Hochschulzertifikat abschließen.

Private Lehrinstitute – oft auch vom Arbeitgeber finanziell gewünscht, anerkannt oder gar gefordert – bieten außerdem ganz ähnliche Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Weitere Möglichkeiten der Spezialisierung

Über den Arbeitgeber können Fachinformatiker auch Schulungen absolvieren, beispielsweise über den Umgang mit hochspezialisierten Diagnosegeräten und so auch die Fehlersuche beschleunigen. Rhetorik-Kurse für Schulungen der Endnutzer sind ebenfalls denkbar, was zugleich auch den Weg in den „lehrenden Bereich“ ebnet.

Zertifikatsschulungen für bestimmte Hardware bringt ein Autorisierungs-Zertifikat und noch viele ähnliche Spezialisierungen auf bestimmte Komponenten oder spezielle Eigenschaften des Fachinformatikers  sind auf diese und ähnliche Weise möglich.

Da Fachinformatiker für Systemintegration auch mit Daten zu tun haben, könnte auch eine Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten eine Form der Spezialisierung bedeuten. Hier erlernen die Fachinformatiker den gesetzlichen, internen und externen Rahmen in Sachen Datenschutz kennen.

Welche Spezialisierung ist nötig?

In welchem Bereich sich Fachinformatiker für Systemintegration spezialisieren wollen, hängt mit den eigenen Vorlieben zum Beruf ab, dem benötigten Wissen sowie den sich verändernden Gegebenheiten der Wirtschaft. Es gilt also, sich regelmäßig auf den aktuellen Stand zu bringen und genau zu beobachten, was Arbeitgeber, Kunde und Zukunft „wollen“.

Entdecken Sie auf den weiteren Seiten mehr Informationen über den Fachinformatiker für Systemintegration.

Quereinstieg zum Fachinformatiker für Systemintegration

Ein Blick in die aktuellen Stellenbörsen zeigt es deutlich: Für den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration sind auch Quereinsteiger herzlich willkommen und teils händeringend gesucht. Der Grund ist klar, denn nirgendwo anders schreitet der Fachkräftemangel so schnell voran wie in Deutschland; eine gute Gelegenheit für alle, die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind. Doch, was bedeutet überhaupt Quereinstieg in dieser Branche? Wer in seiner Ausbildung nicht bereits explizit mit der IT Branche zu tun hatte, zählt streng genommen als Quereinsteiger im Bereich Fachinformatiker Systemintegration. Allerdings werden verwandte Berufe hier oftmals ausgenommen, da mit ihnen ein Bezug zur IT und/oder Informatik hergestellt werden kann. Trotzdem gilt auch hier genau zu prüfen, ob zumindest die Grundqualifikationen des verwandten Berufes mit denen eines Fachinformatikers übereinstimmen. Denn wenn dies so ist, können Interessierte ihren Einstieg in die Fachinformatik mit gezielten Weiterbildungen planen.

Quereinstieg über Studium und Umschulung

IT Interessierte mit Hochschul-Zugangsberechtigung oder einem erfolgreich abgeschlossenen Erststudium können (noch einmal) studieren und einen Bachelor Abschluss der Informatik anstreben. Der Vorteil liegt im anerkannten Abschluss, der in allen IT und EDV Branchen hohes Ansehen genießt; und zwar ganz unabhängig von der bisherigen beruflichen Laufbahn. Zudem besteht die Möglichkeit, das Studium berufsbegleitend zu absolvieren und so einen nahtlosen Übergang zwischen „Alt-Job, Studium und Quereinstieg“ in die IT zu schaffen. Doch auch ohne Studium ist der Weg in die Fachinformatik möglich: mit einer Umschulung. Der Unterschied zwischen einer Umschulung und einer Weiterbildung liegt darin, dass:

  • Weiterbildungen in der Regel auf bereits bestehendem Berufswissen aufbauen und Zusatzqualifikationen darstellen.
  • Und Umschulungen eine gezielte Maßnahme für den Neuanfang in einem komplett anderem Beruf sind.

Für eine Umschulung gibt es zahlreiche Förderungen vom Staat, angefangen von der bezahlten Maßnahme durch das Arbeitsamt – aufgrund einer Arbeitslosigkeit – bis zum BAföG für anerkannte Abschlüsse, etwa bei der IHK.

Dauer & Abschlussmöglichkeiten einer Umschulung

Eine Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration dauert in der Regel zwei Jahre und wird in Vollzeit absolviert. Es gibt natürlich auch hier die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Variante oder einer Teilzeit-Umschulung durch Fernschulen. Im Ergebnis führen diese Möglichkeiten zu einem spezifischen Fachwirte-Zertifikat oder einem berufsverwandten Techniker- bzw. staatlichen Abschluss.

Umschulung, Weiterbildung oder Studium – was ist der richtige Weg?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn im Grunde kann der Quereinstieg über alle Varianten gelingen, zudem gibt es auch die Möglichkeit einer erneuten Ausbildung im Beruf Fachinformatiker Systemintegration. In Zusammenhang mit dem Quereinstieg sollte zunächst immer genau hinterfragt werden, welches Wissen und welche Kenntnisse man bereits besitzt und wo Wissenslücken bestehen. Im Anschluss gilt es, den „Markt“ zu prüfen und festzustellen, wo das fehlende Wissen erlernt werden kann und zu welchem Abschluss dieses Lernen führt. Die grund- und Fachinhalte, die für den Beruf des Fachinformatikers Systemintegration essenziell sind, können Interessierte dem Rahmenplan der Berufsausbildung, dem Rahmenplan der zuständigen IHK und auch den Lerninhalten der angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen entnehmen. Auch ein Blick in die Stellenbörse ist hilfreich, denn hier werden die Voraussetzungen für eine zukünftige Mitarbeit beschrieben.

Aufstiegsmöglichkeiten des Fachinformatikers für Systemintegration

„Aufstieg“ hat in jedem Beruf immer auch etwas mit „lebenslangem Lernen“ zu tun; so auch beim Fachinformatiker für Systemintegration.

Im Portal haben wir bereits ausführlich über die Möglichkeiten des Fachinformatikers in Bezug auf Quereinstieg, Aus- und Weiterbildung sowie Spezialisierungen berichtet – und dies alles steht in engem Bezug mit den Aufstiegsmöglichkeiten eines Fachinformatikers Systemintegration.

Der Werdegang in dieser Branche funktioniert üblicherweise über eine duale Ausbildung, die nach erfolgreichem Abschluss den Einstieg in den Beruf bedeutet.

Viele Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter stetig weiter, was unter anderem auch höhere Positionen im Arbeitsumfeld mit sich bringt.

So können speziell geschulte Fachinformatiker im Bereich Systemintegration:

  • Abteilungs- und Projektleiter werden,
  • im Bereich Kalkulation und Controlling arbeiten,
  • oder auch betriebsinternen Prüfungspositionen beiwohnen; etwa in der Qualitätskontrolle.

In vielen Fällen hängt ein Aufstieg aber mit dem weiterführenden Qualifikationserwerb statt, was durch ein Studium der Informatik ermöglicht wird.

Was bedeutet eigentlich Aufstieg?

Den Begriff „Aufstieg“ interpretieren viele Fachinformatiker ganz unterschiedlich, denn es hängt von jedem Berufstätigen selbst ab, seine Ziele zu definieren und darauf hinzuarbeiten. Aufstieg heißt daher nicht grundsätzlich immer nur „Chefetage“, sondern wird mit verschiedenen Situationen assoziiert, beispielsweise:

Abteilungswechsel ohne höhere Befugnisse Beratungsfunktionen übernehmen
Standortwechsel Marketing- und Kundenbetreuung
Gehaltserhöhung, Firmenwagen, Boni Spezifische Managementaufgaben

Denn auch wenn der Fachinformatiker in der IT zuhause ist, wird Fachpersonal auch in anderen Bereichen des Unternehmens benötigt. Wer beispielsweise viele Jahre als Fachinformatiker Projekte erarbeitet und gelöst hat, in regem Kundenkontakt stand und auch über gute Branchenkenntnisse verfügt, ist in wichtigen Unternehmensbereichen sehr gefragt – und diese haben nicht immer und unbedingt etwas mit der IT im Detail zu tun.

Aufstieg ist also immer auch „Auslegungssache“.

Aufstiegsmöglichkeiten durch Studium und Fachqualifikationen

Wer sich nach seiner Ausbildung oder dem Quereinstieg für ein Studium im Informatikbereich entscheidet, kann sich damit nicht nur spezialisieren, sondern vor allem auch höher positionieren. Häufig sind Akademiker oder Mitarbeiter mit Bachelor- und Masterabschluss in den höheren Positionen tätig und leiten ganze Abteilungen und Projekte.

In kleineren Firmen und Betrieben ist dieser Aufstieg aber auch durch viel Engagement und über den Erwerb von Fachqualifikationen möglich. Die Aufstiegschancen sind daher grundsätzlich vom Arbeit-gebendem Unternehmen anhängig.

Aufstieg in die Selbstständigkeit

Für viele Fachinformatiker ist der Wunsch der Selbstständigkeit sehr groß – sie sehen dies als ihr Aufstiegsziel >>Nummer 1<< an. Die Verantwortung für ein ganzes Unternehmen zu übernehmen erfordert nicht nur Mut, sondern auch fachliches Know-how im Bereich Unternehmensführung und Management sowie bestimmte persönliche Eigenschaften.

Gründungsberater und öffentliche Stellen helfen hier individuell weiter, erstellen gemeinsam einen Businessplan und prüfen die Möglichkeiten einer Bankfinanzierung. Auch in Hinblick auf den (regionalen) Markt und die Wettbewerbs-Situation kann eine Beratung hilfreich sein.

Aufstieg durch Jobwechsel

Häufig ergeben sich gute Aufstiegschancen durch den Wechsel in einen verwandten Beruf, der beispielsweise nicht die spezifischen Fachkenntnisse eines Fachinformatikers benötigt, aber aufgrund der hohen Qualifikation Einstiege in höhere Positionen bringen kann. In diesem Fall ist auch ein Studium nicht immer gefordert.

Verwandte Berufe des Fachinformatikers der Systemintegration

Als Fachinformatiker für Systemintegration gibt es spannende Berufsfelder, die nicht unbedingt etwas mit Systemintegration zu tun haben, sondern spezifische Bereiche abdecken. Mit der Ausbildung zum Fachinformatiker bestehen jedoch sehr gute Chancen zum Wechsel, da die folgenden Berufe „Artverwandt“ sind – und das Know-how des Fachinformatikers ideal dafür.

Gleiches gilt übrigens auch für die General-Ausbildung in Studienform: den Informatiker. Als Bachelor der Informatik stehen die beruflichen Wege ohnehin in alle Richtungen offen. Doch zurück zu den verwandten Berufen, die sich gegenseitig ergänzen:

Informatik-Kaufmann

Kaufleute der Informatik sind in der Regel in größeren Unternehmen aus allen Branchen sowie im Banken- und Versicherungswesen tätig.

Ihre Aufgabe ist es, IT Projekte zu planen und deren Kosten zu kalkulieren. Sie ermitteln den Systembedarf, beschaffen Informations- und Kommunikationstechnische Systeme, erteilen Aufträge und haben auch sonst eine Menge interessanter Aufgaben.

Fachinformatiker für Systemintegration können sich mit entsprechender Weiterbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich optimal in diese Berufsposition einbringen, denn das Fachwissen im IT und Informatikbereich bringen sie bereits mit.

IT System-Kaufmann

Auch IT System-Kaufleute haben interessante Aufgabenbereiche und können sich „aussuchen“, ob sie im Einkauf oder Verkauf tätig sein möchten.

Sie fungieren als Schnittstelle zwischen IT-Abteilung und Kunden des Unternehmens und sind entweder für die Beschaffung zuständig, oder für die Kundenberatung und Schulung.

Fachinformatiker haben auch hier glänzende Aussichten; wer nicht unbedingt im Außendienst tätig sein will, könnte diesen artverwandten Beruf tätig werden.

Mit festem Büroplatz und festen Arbeitszeiten.

IT-System-Elektroniker

Hier ist viel Wissen über Hard- und Software der unterschiedlichen Netzwerke gefragt, denn IT-System-Elektroniker sind mit der Installation und Wartung in großen Firmen beschäftigt. Oder vor Ort beim Kunden.

Zusätzlich installieren und prüfen sie die Stromversorgung und elektrische Schutzmaßnahmen und warten auch Geräte und Systeme im EDV Bereich.

Wer sich für diesen Beruf interessiert, benötigt Expertenwissen in allen Ebenen, denn IT-System-Elektroniker arbeiten mit Hardware, Software und der Stromversorgung für Netzwerke und Systeme.

Weitere, denkbare Berufsfelder

Auch als Informationselektroniker können Fachinformatiker für Systemintegration tätig werden und sich zusätzlich mit EDV und Unterhaltungselektronik auseinandersetzen. Etwas weiter entfernt, aber durchaus denkbar, wäre die Medien-Branche. Denn mit Weiterbildungen im Bereich Design, neue Medien oder im Bereich der Medien- und Informationsdienste fühlen sich Fachinformatiker wohl – ein breites Vorwissen bringen sie hier bereits ebenfalls mit.

Bewerbungsablauf zum Fachinformatiker Systemintegration

Die Karriere als Fachinformatikers für Systemintegration startet in der Regel mit einer klassischen Bewerbung. Wie die Bewerbungsform genau zu erfolgen hat, erfahren Interessierte meist über die Stelleausschreibung in der Zeitung oder im Internet – dabei sind gerade im IT Bereich die modernen Online-Bewerbungen häufiger gefordert.

Wo finden Fachinformatiker für Systemintegration Stellenangebote?

Stellen- und Ausbildungsangebote für Fachinformatiker Systemintegration sind beispielsweise:

  • in den Jobausschreibungen vom Arbeitsamt zu finden.
  • Auch in den lokalen Zeitungen sowie in gängigen Online-Jobportalen gibt es die Fachinformatiker-Stellen.
  • Viele Unternehmen informieren auch auf der unternehmenseigenen Homepage, ob derzeit ein offener Posten zu besetzen ist; ein Blick auf die Homepage der Wunschfirma kann sich also durchaus lohnen.

Das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen sollte aber sorgfältig erfolgen, denn fehlende Unterlagen wie Zeugnisse oder Rechtschreibfehler im Anschreiben sind meist ein Ausschlusskriterium. Bewerbungstipps helfen hier bei der korrekten Zusammenstellung.

Tipp zum Nachfassen nach dem Verschicken der Bewerbungsunterlangen

Nach der Abgabe der Bewerbung ist Geduld gefragt. Der Job des Fachinformatikers für Systemintegration ist ein Beruf der Zukunft, entsprechend viele Bewerbungen gehen bei den Unternehmen ein und erschweren die Auswahl. Nach etwa 2-3 Wochen könnte eine telefonische Nachfrage im Unternehmen gestartet werden, oft ist das sogar sinnvoll, denn es zeugt von Interesse.

Das Vorstellungsgespräch und der Eignungstest zum Fachinformatiker Systemintegration

Bei Interesse seitens der Firma kommt es nun zu einem ersten Vorstellungsgespräch, teils gleich mit kombiniertem Eignungstest. Ein Eignungstest hat den Vorteil für Unternehmen, relativ schnell die besten Bewerber herausfiltern zu können. Eine Vorbereitung auf einen Eignungstest für Fachinformatiker für Systemintegration ist daher absolut zu empfehlen.

Ob ein Eignungstest ansteht, wird in der Regel aber rechtzeitig mitgeteilt, sodass ausreichend Zeit für die Vorbereitung bleibt.

Einige Firmen setzen auch auf ein Assessment Center für die Auswahl der Bewerber. Diese Form des „Eignungstests” dauert in der Regel 1-3 Tage und findet häufig in Tagungshotels statt. Die Kosten übernimmt das Unternehmen. Diese Auswahlverfahren für Bewerber werden allerdings nur bei zu besetzenden Manager-Positionen eingesetzt wo sich der Aufwand eines Assessment Centers lohnt.

Sind das erste Gespräch und der Eignungstest positiv verlaufen, steht meist ein weiteres Vorstellungsgespräch an. Bereits ausgelernte IT´ler überzeugen hier mit:

  • praktischen Erfahrungen,
  • Kenntnissen und beruflichen Qualifikationen, oder
  • Weiterbildungen.

Eine gute Vorbereitung ist die Grundvoraussetzung, um zu überzeugen. Beliebt und gebräuchlich sind Fragen zur konkreten Wahl des Unternehmens, zu persönlichen Karriereplänen oder Einschätzungen des persönlichen Leistungsvermögens – passende Antworten können hier von größter Bedeutung sein. Neben den persönlichen Vorlieben ist auch das eigene Interesse am Unternehmen von großer Bedeutung. Bewerber dürfen also ruhig hervorheben, dass die Firmenphilosophie anspricht oder ein starker Bezug zu bestimmten Produkten oder Dienstleistungen besteht – dies zeugt auch von guter Vorbereitung.

Quereinsteiger sollten auf den Punkt erklären können, warum eine berufliche Veränderung angestrebt wird. Übersteigen die Kenntnisse den eigentlich erlernten Beruf  oder ist es die Herausforderung in einer Branche zu arbeiten, die mehr Verantwortung bedarf? Ein Praktikum ist dann meist für beide Seiten ein Vorteil. Arbeitgeber nehmen den Vorschlag nach einem Praktikum gerne an, denn so können sie den Bewerber genauer prüfen und gleichzeitig auch ein erstes Vertrauen aufbauen.

Bewerbungstipps

Fachinformatiker für Systemintegration überzeugen vor allem durch technisches und handwerkliches Know-How. Diese Fähigkeiten sind der Schlüssel zum Erfolg und sollten auch in der Bewerbung hervorgehoben werden.

Eine Bewerbung zum Fachinformatiker für Systemintegration besteht aus folgenden Unterlagen:

  • einem Anschreiben
  • dem Lebenslauf
  • Zeugnissen und Qualifikationen
  • einem Foto

Generell gilt: eine Bewerbung muss überzeugend sein! Rechtschreibfehler sowie Eselsohren haben in einer Bewerbung nichts verloren!

Auch die Bewerbungsmappe lässt Rückschlüsse auf den Bewerber zu. Klemmordner aus Plastik wirken oft billig und sehen nach Massenbewerbung aus. Eine Mappe aus Karton wirkt hochwertiger und suggeriert, dass viel Mühe dahinter steckt. Die Farbe der Mappe ist Geschmackssache, diese aber in der Hauptfarbe des Unternehmens zu wählen, kann für Extra-Punkte sorgen!

So sieht das ideale Anschreiben aus

Ein Anschreiben sollte nie länger als maximal eine Din A4 Seite sein und mit einer Standart-Schrift getippt werden (Arial oder Times New Roman in der Schriftgröße 10-12 sind empfehlenswert). Im Anschreiben wird die Person angesprochen, welche die Einstellung im Unternehmen vornimmt. Daher unbedingt vorher erkundigen und ggf. in der Firma telefonisch nachfragen, an wen die Bewerbung zu richten ist!

Das Anschreiben muss aussagekräftig und dennoch möglichst kurz gehalten. Prägnante Infos zum aktuellen beruflichen oder schulischen Stand, den eigenen Kenntnissen, Stärken und Erfahrungen sollten im Vordergrund stehen.

Das Design ist klassisch zu halten. Schnörkel oder sonstige Verzierungen mögen gut aussehen, wirken aber für eine Bewerbung als Fachinformatiker für Systemintegration weniger seriös.

Der Lebenslauf und das Foto

Der Lebenslauf ist genauso sorgfältig auszuarbeiten wie das Anschreiben.

Neben den persönlichen Daten (Vor- und Nachname, Geburtstag und -ort, Anschrift, Familienstand, Staatsangehörigkeit) sind alle wichtigen beruflichen Stationen zu nennen. Hierzu zählen die schulische Ausbildung, Praktika, Ausbildung sowie der bisherige berufliche Werdegang und Qualifikationen oder Weiterbildungen.

Persönliche Interessen und Hobbys dürfen im tabellarischen Lebenslauf angeschnitten werden, solange diese für den Beruf bedeutet sein können. Als Fachinformatiker für Systemintegration sind dies z.B. IT- oder Sprach-Kenntnisse sowie Auslandsaufenthalte.

Das Bewerbungsfoto ist ein entscheidender Faktor. Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance! Ein Bewerbungsfoto sollte von einem professionellen Fotografen gemacht werden, der eine gute Fotoqualität liefert und praktische Tipps für die Körperhaltung geben kann. Ein seriöses Auftreten durch ein einfarbiges Hemd und eine ordentliche Frisur bestimmen den Gesamteindruck.

Das Zeugnis

Zeugnisse sind neben dem Anschreiben und dem Lebenslauf entscheidende Faktoren, ob eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erfolgt.

Ein qualifiziertes Zeugnis unterstreicht die Aussagen im Anschreiben bezüglich der eigenen Stärken und Fähigkeiten.

Durch den §109 Absatz 2 der Gewerbeordnung steht einem Arbeitnehmer ein schriftliches Arbeitszeugnis zu (übrigens gilt dies auch für Praktikanten).

Bei Unstimmigkeiten bezüglich des Inhalts hat der Arbeitnehmer ein Recht der Nachbesserung bzw. des Austausches.

Zweifel am Inhalt können von einem Rechtsanwalt geprüft werden, denn ein gutes Arbeitszeugnis erleichtert es, einen ersten guten Eindruck beim potenziellen neuen Arbeitgeber/Ausbilder zu hinterlassen!

Schüler, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, punkten neben einem Praktikumszeugnis auch mit guten Noten in den Fächern Mathematik und Englisch. Diese beiden Fächer finden sich in den Ausbildungsinhalten zum Fachinformatiker für Systemintegration wieder und erleichtern den Einstieg!

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