Mehr Glück durch Verzicht

Es muss nicht immer höher, schneller, weiter sein. In den letzten Jahren geht der Trend stark Richtung Minimalismus. Menschen, die minimalistisch leben, verzichten auf alles, was sie nicht unbedingt brauchen.

Wirft man einen Blick auf die Weltbevölkerung, so sind die Menschen am glücklichsten, die am wenigsten haben. Die Menschen in den wohlhabenden Industrienationen sind am unglücklichsten und leiden am häufigsten unter Depressionen. Offensichtlich macht es also nicht glücklich, viel zu besitzen.

Es ist im Gegenteil sogar befreiend, möglichst wenig zu haben. Denn die meisten Dinge, die wir haben, brauchen wir nicht. Je mehr wir haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir gar nicht wissen, was wir alles haben. Wir vergessen Dinge, die in den Untiefen unserer Schränke und Schubladen versinken. Wir stapeln Zeug im Keller, das wir nie wieder benutzen.

Der Teufelskreis in unserer Gesellschaft

Meist sind wir in einem Teufelskreis gefangen: Wir arbeiten hart und dafür belohnen wir uns. Je nach persönlichem Geschmack häufen wir dann allerlei Dinge an, an denen wir nach kurzer Zeit aber wieder die Freude verlieren. Also kaufen wir weiter. Um das zu finanzieren, müssen wir aber wiederum arbeiten.

Je weniger wir jedoch brauchen, desto mehr Freiheit gewinnen wir. Leichtigkeit macht sich breit, wenn wir mit leichtem Gepäck durch das Leben gehen. Wenn wir den Druck von unseren Schultern nehmen, viel verdienen zu müssen. Wenn wir weder ein Eigenheim, noch alle fünf Jahre ein neues Auto, noch immer die letzten Modetrends brauchen. Dann müssen wir auch nicht mehr so viel verdienen, um das alles zu bezahlen.

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Zeit ist Luxus

Der neue Luxus ist die Zeit. Denn Lebenszeit ist nicht käuflich. Jeder von uns hat nur eine bestimmte Menge davon und diese nimmt gnadenlos ab – von Sekunde zu Sekunde. Verzichten wir auf all den materiellen Kram, der uns ohnehin eher unglücklich als glücklich macht, haben wir wieder mehr von unserer Lebenszeit zur freien Verfügung. Zeit, die wir nutzen können, um uns an den schönen Dingen des Lebens zu erfreuen. Zeit, um mit unserer Familie etwas zu unternehmen, Freundschaften zu pflegen, die Natur zu genießen oder Hobbys nachzugehen.

Auch wenn wir auf alles verzichten, was wir nicht unbedingt brauchen, kostet das Leben dennoch Geld. Es gilt, die Miete zu bezahlen, eine Krankenversicherung zu haben, etwas fürs Alter zur Seite zu legen. Die Lebenskosten sind in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern recht hoch. Für manch einen mag es da attraktiver sein, auszuwandern. Es gibt zahllose schöne Orte auf der Welt wie zum Beispiel Paraguay, wo das Leben nur ein Bruchteil von dem kostet, was es in Deutschland kostet. An vielen dieser Orte ist das Wetter auch um einiges besser als in Deutschland.

Durch das Internet ist das Leben in einem anderen Land oder gar als Globetrotter schnell finanziert. Verdient man nämlich sein Geld online, kann man unabhängig von Ort und Zeit arbeiten. Lebt man dann noch an einem günstigen Ort, so kann man oft schon mit ein paar hundert Euro im Monat einen vernünftigen Lebensstandard halten. Es gibt immer mehr Menschen, die diesen Weg gehen. “Digitale Nomaden”, die ihr Geld im Internet verdienen und an den schönsten Orten dieser Welt leben.

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