Zukunftsprogramm Arbeit

Selbständigkeit im Ausland
Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit – der Weg in die Selbstständigkeit

Neben den Zukunftsprogrammen “Wirtschaft”, “Ländlicher Raum” und “Fischerei” ist das Zukunftsprogramm Arbeit die vierte Komponente zur Stärkung des Landes Schleswig-Holstein (SH). Mithilfe des Europäischen Sozialfonds und Landesmitteln werden hierbei Arbeitsmarktprojekte des nördlichsten Bundeslandes unterstützt. Zusammen mit Bundesmitteln und privaten Geldern investiert SH ingesamt 288 Millionen Euro, um Weiterbildung zu fördern und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Qualifizerung von Angestellten kleiner und mittlerer Betriebe

Neben dem erklärten Hauptziel, Jugendarbeitslosigkeit im Land zu reduzieren, widmet sich das “Zukunftsprogramm Arbeit” der  Weiterbildung von Beschäftigten (auch Heimarbeitern), der Potenzialberatung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und der Förderung von Existenzgründungen.

Voraussetzung für das Zukunftsprogramm Arbeit

Unternehmen und Weiterbildungsträger müssen mindestens einen Betrieb in Schleswig-Holstein haben, die Weiterbildung muss beruflich motiviert sein und das Seminar muss im Rahmen von 16 und 400 Unterrichts-Stunden stattfinden. Die Maßnahme muss mindestens 160 Euro kosten, darf aber höchstens 4000 Euro.

Umfang des Zukunftsprogramm Arbeit

Es werden bis zu 100 Prozent der anfallenden Seminarkosten übernommen, sofern das Unternehmen den Beschäftigten zur Teilnahme an der Weiterbildung freistellt. Sofern die Maßnahme in der Freizeit stattfindet, beträgt der Zuschuss 45 Prozent, die restlichen  55 Prozent übernimmt der Arbeitgeber.

Auszahlung des Zukunftsprogramm Arbeit

Die Mittel werden ausgezahlt, nachdem Sie als Mitarbeiter die Weiterbildung abgeschlossen hat. Dazu legen Sie der zuständigen Stelle bitte folgende Unterlagen bei: Teilnahmebescheinigung, Bescheinigung über die Freistellung von der Arbeit (bzw. über die Beteiligung des Arbeitgebers an den Seminarkosten), die Rechnung des Weiterbildungsträgers und den Zahlungsnachweis.

Förderung von Existenzgründern

Seit Juni 2010 werden auch  Personen gefördert, die ein Unternehmen gründen oder übernehmen wollen. Ihnen werden betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt ebenso wie Grundlegendes aus dem Marketing. Auch Fragen zur notwendigen Kreditversorgung können im Rahmen der Beratungen geklärt werden.

Weitere Informationen erteilen die Beratungsstellen des Landes Schleswig-Holstein.

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