Neuer Job – Tipps zur schnelleren Eingewöhnung

Ein neuer Arbeitsplatz ist wie der erste Tag in einer anderen Schule. Die Nervosität steigt, die Unsicherheit wächst – schließlich kennt man weder die anderen Kollegen noch die Arbeitsweise im Unternehmen. Gleichzeitig hofft man natürlich, dass man mit dem Wechsel die richtige Entscheidung getroffen hat und sich in der neuen Firma auch wirklich wohlfühlt. Diese Tipps helfen dabei, sich schneller einzugewöhnen und den Anfang zu erleichtern.

Tipp 1: Die richtige Vorbereitung ist alles

Natürlich bringt es niemandem etwas, wenn man im Vorfeld so nervös ist, dass der erste Tag direkt zum Scheitern verurteilt ist. Es lohnt sich daher, sich kurz vorm ersten Arbeitstag vorzubereiten. Es empfiehlt sich zum Beispiel, die eigenen Skills noch einmal zu prüfen:

  • Entsprechen diese auch weiterhin den Anforderungen des Arbeitgebers?
  • Ist eine Auffrischung von Software-Kenntnissen notwendig?
  • Sollte man besser einen zusätzlichen Blick in vorhandene Fachliteratur werfen?

Viele Menschen entspannen sich, indem sie sich die Webseite des Arbeitgebers durchlesen und dabei versuchen, die wichtigsten Punkte zu verinnerlichen. Im Endeffekt ist der erste Tag auf einer neuen Arbeit nichts anderes als eine Art Bewerbungsgespräch. Der Mitarbeiter muss nun zeigen, dass er nicht zu viel versprochen hat. Gleichzeitig gilt es, sich erneut zu verkaufen – gegenüber den Kollegen, Vorgesetzten und gegebenenfalls der Chefetage.

Tipp 2: Fragen offen kommunizieren

Niemand ist allwissend und kein neuer Mitarbeiter kann von der ersten Sekunde an wissen, wie sprichwörtlich der Hase in dem Unternehmen läuft. Es ist daher ganz wichtig, sich bei Problemen und Fragen klar zu äußern. In diesem Punkt darf man weder schüchtern noch zimperlich sein. Denn genau dafür ist die Einarbeitungsphase schließlich da. Es ist besser, direkt zu fragen und sich gegebenenfalls den Vorgang oder die Software erneut erklären zu lassen, als unzuverlässige oder falsche Arbeit abzuliefern. Benutzt ein Betrieb beispielsweise eine ERP-Software, kann es ratsam sein, in den eigenen vier Wänden einen entsprechenden Ratgeber zu lesen oder sich generell in das Thema einzuarbeiten. Werden Fehler im Nachhinein entdeckt, kann es sich negativ auf das weitere Arbeitsverhältnis auswirken. Wer hingegen von Anfang an Interesse zeigt, sich alles erklären lässt und bei Bedarf Fragen stellt, versteht den Arbeitsablauf besser – und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Tipp 3: Teamintegration

Es ist nicht nur wichtig, die Struktur des Unternehmens zu verstehen. Essentiell ist ebenfalls, dass man sich mit den neuen Arbeitskollegen auseinandersetzt, Kontakte knüpft und sich in das vorhandene Team integriert. Gerade als introvertierter Mensch ist dies nicht immer einfach. Doch auch schüchterne oder ruhige Menschen sollten versuchen, die Mittagspausen mit den Kollegen zu verbringen. Hilfreich sind auch Teambuilding-Maßnahmen, wo man untereinander ins Gespräch kommt. Vielleicht hat man einen gemeinsamen Arbeitsweg? Dann wäre eine Fahrgemeinschaft eine gute Idee. Oftmals geht es ganz schnell, die anderen kennenzulernen und Gespräche miteinander zu führen. Man sollte außerdem nicht zögern, nach dem Namen zu fragen. Niemand erwartet, dass sich der/die Neue auf Anhieb alle Namen merken kann! Ratsam ist jedoch, nicht jedes Thema in der Anfangsphase anzuschneiden. Dazu zählen beispielsweise das Gehalt, Urlaubstage oder Kritik gegenüber dem Übernehmen.

Tipp 4: In der Ruhe liegt die Kraft

Es ist immer schwer, wenn jeder Schritt beobachtet wird. Davon sollte man sich aber nicht beunruhigen lassen. In der Regel sind die ersten drei Monate dafür da, dass man sich eingewöhnt und den Ablauf lernt. Konkrete Ergebnisse werden vorher meistens nicht erwartet. Man sollte sich daher die Zeit nehmen, um alle Softwareprogramme, Arbeitsweisen und Anforderungen zu verinnerlichen. Wir in Hektik verfällt, macht Fehler. Aber zu entspannt darf man die Sache dennoch nicht sehen. Denn wer den Eindruck vermittelt, nur auf der faulen Haut zu liegen, wird die Probezeit wohl nicht überstehen. Es ist daher besser, den Spagat zwischen Ruhe und Ambitionen zu finden.

Tipp 5: Arbeitsplatz einrichten

Natürlich geht das nicht in jedem Unternehmen. Wer jedoch eine Bürotätigkeit ausführt, hat die Möglichkeit, den eigenen Schreibtisch individuell zu gestalten. Viele Menschen fühlen sich wohler, wenn sie etwas Persönliches wie Fotos oder Glücksbringer während der Arbeit um sich haben. Denn genau darum geht es: Arbeitnehmer sollten sich an Ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Mit kleinen Dingen kann man das Wohlbefinden problemlos steigern. Wichtig ist aber, dass der Schreibtisch nicht zu überladen ist, um die eigenen Aufgaben adäquat auszuführen.

Ähnliche Artikel
Die Arbeit im Team ist in den meisten Firmen längst Alltag. Der Trend geht vom
Die Zeiten, in denen Frauen Hosenanzüge und Männer Krawatte tragen mussten, um im Büro passend
Arbeitslosigkeit ist heute kein Makel mehr. Selbst Personalchefs wissen, dass in der heutigen Zeit ein